Naja, ich stelle mir Arie als eine Mischung Pierce Brosnan, alternder George Clooney, Robert Redford osä. vor!
Betrachtet find ich Arie einen überaus intelligenten und vernünftigen Mann. Er hat seine Frau absolut geliebt und war ihr "treu" (in dessen Auffassung).
Er hat zwischen Sex und Liebe unterschieden, das konnte Jara anfangs auch nicht verstehen.
Er hat die naive und unreife Jara dazu gebracht, zu sich selbst zu finden und auch "erwachsen" zu werden. Er hat ihr alle Möglichkeiten geboten und niemals in ihrer Entwicklung gehindert.
Wenn ich einen Mann liebe, aber von einem anderen schwanger bin... ich denke, das war Selbstaufopferung seiner Frau.
Je mehr ich über das Buch nachdenke desto besser finde ich es. Es ist die Geschichte eines Mädchens, die zu sich selbst findet. Herausfindet, was sie wirklich will und dies dann auch umsetzt. Sich nicht weiter verstellt und versteckt. Und der Zug von ihr am Ende, ihren Mann nicht weiter mehr zu verletzen fand ich am vernünftigsten.
Und ja, ich gebe zu, das Sexualleben der beiden ist etwas außergewöhnlich und Geschmackssache. (Jedem das seine...) ;)
Freitag, 19. Dezember 2008
Eingestellt von meinWeg um 21:35
Labels: Zeruya Shalev - Liebesleben
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen